07/2026 Urlaub Wilder Kaiser – Tag 4 – Moor & more

Hallo Leute,

wo geht’s heute hin?
Auf dem Plan steht „Moor & more“.
Na da bin ich mal gespannt was da so auf uns zukommt.

Oh – war Rocky, das Dackelchen, auch schon hier?
Nee, das war nur eine Namensgleichheit.
Aber nun geht’s tatsächlich auf den Rocky-Weg.

Ein „Premiumweg“. Die laufe ich am Liebsten.
Da machen mir auch ein paar Höhenmeter nichts aus.

Die Aussicht kenne ich schon. Da unten im Tal ist die Kirche von Going. Bekannt vom Bergdoktor.
Oben auf dem Hartkaiser waren wir letztes Jahr schon mal. Da sind wir mit der Bergbahn rauf.

In der anderen Richtung sieht man das Kitzbüheler Horn.

Gleich beim Hüttling-Parkplatz haben die Zweibeiner die Hüttling-Kapelle entdeckt.

Ihr kennt das ja schon – da müssen die Zweibeiner gleich mal gucken gehen.

Klein aber fein.
Ein bisschen Frieden könnte die Welt gut gebrauchen.
Aber da müsste die Friedenstaube eigentlich noch viel größer sein.

Rocky haben wir schon mal gefunden – und wo geht es jetzt lang?

Erst ging es am Aschauer Bach entlang.
Da haben wir auch diesen kleinen Wasserfall entdeckt.

Rocky hat auch einen Schatz versteckt.
Da haben die Zweibeiner eine Kleinigkeit für die Mini-Zweibeiner mitgenommen.

Oh – eine fleischfressende Pflanze.
Da muss ich aufpassen. Nicht dass die mich noch auffuttert.
Oder, noch schlimmer, mir mein Futter wegfuttert. Das geht ja gar nicht!

Da haben wir tatsächlich, mitten in den Bergen das Moor gefunden.
Das hätte man hier gar nicht erwartet.

Hilfe! Schon wieder so ein großes Tier!
Eine RIESENSPINNE!!
Puh – zum Glück war die nicht echt!

Es war leicht regnerisch.
Da kam dieser Unterstand gerade recht für eine Kaffeepause.

So schön – idyllisch wie bei Heidi.
Da vorne ist der Rummlerhof – da machen wir einen Abstecher hin.

Schon von außen – ein schöner Gasthof.

Da haben die Zweibeiner ein leckeres Mittagessen bekommen.

Da haben wir noch mal den Blick Richtung St. Johann und Kitzbüheler Horn genossen bevor wir uns wieder auf den Rückweg gemacht haben.

Da ist doch wieder ganz schon was an Strecke und Höhenmetern zusammen gekommen.

Das war es jetzt erst mal wieder.
Ich habe fertig!

Liebe Grüße

Euer SNOOPY

HIER gibt es eine Übersicht unserer Touren.

PS: Vom Hotel aus, von dem Fenster im Treppenhaus, kann man die Kirche von Going sehen.
Die Kirche und der Dorfplatz sind Hauptdrehorte vom Bergdoktor.

Schaut mal, Frauchen hat mal wieder einen schönen Spruch gefunden.

07/2026 Urlaub Wilder Kaiser – Tag 3 – Kaiserbachtal

Hallo Leute,

aha – heute geht’s ins Kaiserbachtal.

Ähm – was sind das für Gesellen die sich hier auf das Bild geschlichen haben?
Ich glaube die werden uns später noch mal begegnen.

Also das Wasser im Kaiserbach ist auf jeden Fall schon mal sehr erfrischend.

Oh – was sind das für Berge?

Das ist der „Wilde Kaiser“, aber von der Rückseite.

Zu der Kapelle kommen wir bestimmt auch noch.

Jetzt nehmen wir erst mal die Abzweigung zur Fischbachalm.

Für eine Mittagspause bietet sich das ja gerade an.
Die Zweibeiner haben sich mal wieder was Leckeres gegönnt.

Da gab es sogar Murmeltiere.
Zu Dritt, mit Beagle, ist es noch schöner.

Also im Winter hätte man mit dem Schlitten den Berg runter sausen können.
So hat es für ein schönes Foto gereicht.

Die Regel für die „Keramikabteilung“ waren auch schön beschrieben.

Nun geht es aber weiter.

Was eine schöne Landschaft. Auch von hinten.

Zu der Kapelle sind wir natürlich auch noch.

Kurz darauf sind uns auch diese Beiden wieder begegnet.

Aha – die Beiden gehören zu einer Sage im Kaiserbachtal.

Ich habe euch den Text mal abgetippselt. So kann man ihn besser lesen:

Der Schnackler und der Koasabacha
Vor langer Zeit lebte ein junger und fröhlicher Schäfer auf der Griesener Alpe im Kaiserbachtal, der von allen nur der „Schnackler“ genannt wurde. Seinen Spitznamen bekam er deshalb, weil er oft mit der Zunge schnalzte und dazu mit den Fingern schnippte. Das nennt man in Tirol „Schnackeln“.
Wenn der Schnackler in der Einsamkeit seiner geliebten Berge mit seinen Schafen und Ziegen über Fels, Stein und Schneekare zog, hörte man sein „Schnackeln“ sogar bis ins Tal hinunter. Doch eines Tages wurde der lebensfrohe Schnackler immer stiller. Das bemerkte auch sein bester Freund Angelius, ein Senner von der Fischbachalm.
„Was ist los mit dir?“, fragte Angelius. Der Schnackler seufzte tief. Weißt‘, seit einiger Zeit macht mir das Schnackeln keine Freude mehr. Ständig macht mich jemand nach. Also schnackle ich lauter, um den anderen zu übertönen. Aber je lauter ich bin, desto lauter wird der eine. Ich sehe aber niemand. Außerdem sind fünf Ziegen aus meiner Herde verschwunden.“ Angelius hatte Mitleid mit dem Schnackler und riet ihm: Geh zum Dialektbaum.
Dort wohnt der Koasabacha. Ein lustiger Kobold und Naturgeist, der das Kaiserbachtal wie seine Westentasche kennt. Wenn dir jemand helfen kann, ist es der Koasabacha.“ Das ließ sich der Schnackler nicht zweimal sagen und machte sich zum Dialektbaum auf. Als er dort ankam, entdeckte er sofort den Koasabacha, welcher emsig Worte auf Holztafeln schrieb, die er dann auf den Baum hing. Als der Schnackler nähertrat, blieb er plötzlich wie erstarrt stehen, weil der Koasabacha zu schnackeln anfing. Schief und falsch, aber der Kobold schnackelte!
„Sakra“, entfuhr es dem Schnackler mit zorniger Stimme. „Du bist der Nachäffer!“ Der Kobold bekam hochrote Wangen. „Stimmt. Hat’s dir gefallen? Schlecht bin ich nicht, gell?“
„Schlecht?“, rief der Schnackler aus, du klingst wie ein quakender Frosch.
Außerdem mag ich es nicht, wenn man mich nachmacht.“ Das traf den kleinen Kobold. Mit trauriger Stimme erwiderte er: „Mir hat dein Schnackeln so gut gefallen, dass ich es lernen wollte. Außerdem bist du oft allein in den Bergen unterwegs. Ich dachte, es würde dich freuen, wenn du jemand anders hörst als nur dich selbst.“
„Ich bin gern allein“, schimpfte der Schnackler weiter, deshalb brauche ich keinen anderen.“ Auf einmal teilten sich die Büsche und die vermissten fünf Ziegen hüpften heraus. „Da schau her“, wurde der Schnackler noch zorniger, „du schnackelst mich nicht nur nach, du hast auch meine Ziegen gestohlen!“ „Du tust mir unrecht“, wehrte sich der Koasabacha mit gesenktem Kopf. „Im Gegensatz zu dir fühle ich mich oft einsam. Deswegen haben deine Ziegen und ich im Wald Verstecken gespielt.“
Dem Schnackler wurde es zu viel. Lass in Zukunft das Nachschnackeln sein, und meine Ziegenherde in Ruhe.“ Damit ließ der Schnackler den Koasabacha stehen und stieg mitsamt den Ziegen wieder zur Alm hoch. Ab diesem Tag hörte er kein zweites Schnackeln mehr und keine einzige Ziege verschwand aus der Herde. Aber mit der Zeit wurde der Schnackter wieder stiller, weil er sich komischerweise einsam fühlte.
Eines Tages stieg der Schnackler in die nebligen Berge hoch und schnackelte halbherzig. Plötzlich verlor er den Halt und stürzte über Stock und Stein. Schwer verletzt blieb er liegen. Auf einmal erschien der Koasabacha und nahm ihn mit ins Tal. In seiner Hütte pflegte er den Schnackler mit Latschenkiefer sowie Kräutern gesund und allmählich freundeten sich die beiden an.
Der Schnackler erfuhr, dass der Koasabacha die Natur über alles liebte und schützte, Scherze mochte und Glück brachte. Dass er gern dazulernte und sein Wissen noch lieber mit anderen teilte. Deswegen schrieb der Koasabacha Tiroler Dialektworte auf die Holztafeln am Dialektbaum, um sie wie einen Schatz zu bewahren. Außerdem konnte er zaubern und färbte einen Regenwurm smaragd-grün. Kurz danach standen plötzlich gelbe Schuhe vor dem Schnackler, der seine eigenen beim Absturz verloren hatte. Gut, sie schauten aus wie gelbe Frauenschuhe, aber der Schnackler freute sich darüber. Ein paar Tage später konnte er wieder aufstehen, zog die bequemen Schuhe an und wollte zum Dank für den Koasabacha Christrosen pflücken. „Blumen sollen dort bleiben, wo sie wachsen und damit das so bleibt, mache ich die Christrosen giftig“, erklärte der Koasabacha mit strenger Miene. Der Schnackler verstand nun, dass man die Natur so lassen musste, wie man sie vorfand und überlegte weiter, wie er sich beim Koasabacha bedanken konnte. Da fiel es ihm ein: Er würde ihm das Schnackeln beibringen! So kam es, dass die beiden Freunde mitten im stillen Wald gemeinsam schnackelten. Ein Schnalzen, ein brummendes Trommeln und ein Schnippen hallten alsbald wider.
Beide Freunde erkannten, dass jeder vom anderen lernen konnte. Der eine das Schnackeln, der andere viel über Mutter Natur. Feierlich schworen sie sich, das Kaiserbachtal und alles weit darüber hinaus zu schützen. Seitdem gilt das Kaiserbachtal als ein besonderer Ort.
Übrigens, wer sich genau umblickt, der kann noch heute die einstigen Schuhe vom Schnackler sehen. Gelber Frauenschuh ist im Kaiserbachtal zuhause, wie es der Schnackler einst war. Wer ganz viel Glück hat, sieht vielleicht den smaragdgrünen Regenwurm oder die verzauberten Christrosen. Und wenn man leise durch den Wald spaziert, hört man manchmal sogar den Schnackler und den Koasabacha lustig schnackeln

In Reimform haben wir die Sage auch noch gefunden.

Die Ziegen aus der Sage habe ich auch entdeckt.
Aber so hübsch wie ich sind die nicht.

Aha – hier gibt es auch Steinkreise.
Da haben wir doch im Brandnertal schon mal welche gefunden.

Was ist das denn für ein Baum?
Ein Dialektbaum???
Also so was hab ich auch noch nicht gesehen.
Auf den Tafeln sind verschiedene Begriffe in Dialekt und auf der anderen Seite in Hochdeutsch.
Da waren schon interessante Sachen dabei.

Das ist wohl das Häuschen von dem Koasabacha.
Den wollte ich besuchen. Aber da war leider niemand da.

Für die, die es noch nicht wussten: Wir sind im Kaiserbachtal!
Hier mit einer gemütlichen Sitzgelegenheit.

Weiter geht´s aufwärts durch das Tal.

Hier haben wir auch tatsächlich den seltenen smaragdgrünen Regenwurm entdeckt.

Das war unser Tagesziel. Die Griesneralm eine fast nagelneue Alm.
Die ursprüngliche Alm war vor nicht all zu langer Zeit abgebrannt.
Die Zweibeiner sind ja bei der Feuerwehr und haben sich über den Feuerwehreinsatz Gedanken gemacht. So weit hinten im Tal muss das eine enorme Herausforderung gewesen sein.
Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt und es blieb „nur“ bei dem Sachschaden.

So ein „kleines“ Dessert können sich die Zweibeiner ja mal gönnen.

Ich hab es mir unter dem Tisch gemütlich gemacht.
Der Balken hatte genau die richtige Höhe für eine bequeme Kopfablage.

Oh – hängt Frauchen jetzt die Wanderstiefel an den Nagel??

Nee – die hat sich nur die Beine im Kaiserbach abgekühlt.
Der Bach war so kalt, da sind ihr fast die Füße eingefroren.

Zurück sind wir dann den selben Weg gelaufen. Bergab.
Da bin ich deutlich schneller gelaufen als bergauf.
Aber das hat ganz gut gepasst. Auf dem Hinweg haben wir auch viele Pausen an div. Infotafeln gemacht.

Im Kaiserbachtal haben wir auch ganz viel Natur, Insekten und Schmetterlinge entdeckt.
Die Schmetterlinge waren besonders mutig. Sie sind mal auf Herrchens Wanderstöcken, mal auf MEINEM Leckerlibeutel gelandet.

Auf der Rückfahrt haben wir noch diese „Kühe“ auf dem Dach entdeckt.
Das ist eine Schaukäserei. Dort wurde auch für den Bergdoktor für die Grubermilch gedreht.

Das war ein interessanter und schöner Weg durch das Kaiserbachtal.

Liebe Grüße

Euer SNOOPY

HIER gibt es eine Übersicht unserer Touren